Ferry-Dusika-Stadion: Tribünenstühle sollen neues Zuhause finden

Der Rückbau des Ferry-Dusika-Stadions in Wien-Leopoldstadt wird ökologisch und sozial gestaltet, die Stadt Wien setzt dabei auf Social Urban Mining mit BauKarussell (alle Infos dazu). Unter anderem werden 5.500 Tribünenstühle aus dem Gebäude entfernt und möglichst viele davon an Abnehmer*innen vermittelt.

Die Stühle sind im Bauteilkatalog von BauKarussell auf baukarussell.bauteillager.de unter „Innenraum“ gelistet und werden für €10,- pro Stück angeboten, Abnehmer*innen von größeren Mengen bekommen Nachlässe. Die erzielten Erlöse refinanzieren dabei die manuelle Arbeit der Rückbauteams. Hinweis: Die Stühle müssen an der Wand oder mittels Winkel am Boden befestigt werden. Für Kaufanfragen wenden Sie sich bitte an borszki@baukarussell.at.

„Wir laden dezidiert Projektplaner*innen und Architekt*innen ein, die an Wand oder Boden geschraubten Stühle in ihre Projekte zu integrieren. Denn Re-Use-Materialien in Neubauten zum Einsatz zu bringen leistet einen ganz massiven Beitrag zum Klimaschutz. Natürlich freuen wir uns aber auch über Anfragen von gewerblichen Abnehmer*innen sowie Privatpersonen und Sportfans, die das ganz besondere Flair des 70er-Jahre-Stadions in das eigene Heim bringen wollen“, erklärt Thomas Romm, Architekt und Gründer von BauKarussell. Weitere Stadionelemente werden aktuell vom Expertenteam auf ihre Re-Use-Fähigkeit geprüft.

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Mehr zu Social Urban Mining im Ferry-Dusika-Stadion in der Presseaussendung vom 14.7.2021
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Social Urban Mining bei CLIMATE CARE

Die VIENNA BIENNALE FOR CHANGE 2021, die unter dem Motto PLANET LOVE steht, stellt in Ausstellungen, Diskurs-Programmen und Projekten im öffentlichen Raum visionäre Entwürfe und herausragende Ideen von Kreativschaffenden vor, die unsere Vorstellungskraft beflügeln und innovative Lösungsansätze zu Klima- und Umweltschutz anbieten. In diesem Rahmen findet im MAK – Museum für angewandte Kunst Wien die Ausstellung „CLIMATE CARE. Stellen wir uns vor, unser Planet hat Zukunft“ statt. Klimafürsorge wird darin als Schlüsselkonzept gewürdigt; die Projektbeiträge zeigen, wie Künstler*innen und Kreative eine zentrale Rolle bei der Gestaltung einer ökologisch und sozial zukunftsfähigen Klima-Moderne einnehmen können.

So stellt ein Banner BauKarussell, Social Urban Mining sowie das Projekt MedUni Campus Mariannengasse (Bauherr: BIG) vor. Der Beitrag „Circularchitecture“ (Thomas Romm in Kooperation mit querkraft) veranschaulicht das Konzept einer kreislauffähigen Architektur und „Urban Mining“ (Thomas Romm) rückt die intelligente Nutzung urbaner Rohstofflager in den Mittelpunkt. Die VIENNA BIENNALE FOR CHANGE wurde am 27.5. virtuell eröffnet und kann bis 3.10. besucht werden.
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STEIERMARK SCHAU: Stahlträger für Ausstellungsdisplay

Am 9.4. wurde die STEIERMARK SCHAU virtuell eröffnet. BauKarussell konnte zehn Stahlträger einer Halle am VILLAGE IM DRITTEN (Bauherr: ARE Austrian Real Estate, mehr zum Projekt) vermitteln, die im Kunsthaus in neuem Kontext eines Ausstellungsdisplays zum Einsatz kommen.
Die STEIERMARK SCHAU findet noch bis 31.10. an drei Standorten in Graz sowie in einem mobilen Pavillon statt, insgesamt werden 6.500 m2 Ausstellungsfläche bespielt. Die Ausstellung im Kunsthaus widmet sich der Zukunft und blickt aus verschiedenen gesellschaftlichen Perspektiven auf Entwicklungen. Folgend dem Untertitel „Von der Zukunft zu den Zukünften“ versammelt sie einen ganzen Chor von Stimmen und legt einen Fokus auf Kreisläufe und Kommunikation. Die virtuelle Eröffnung der Ausstellung kann online nachgesehen werden, ein Besuch ist noch bis 31.10.2021 möglich.
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Social Urban Mining am VILLAGE IM DRITTEN

Foto © Anna Rauchenberger. Zwischen September und Dezember 2020 hat BauKarussell am VILLAGE IM DRITTEN im Auftrag der ARE Austrian Real Estate ökologische Optimierung und Qualifizierung erfolgreich fusioniert. 50.000 kg Material konnten aus den Gebäuden gewonnen werden.

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